Die Südküste entlang

Bluff

Am Strand von der Südinsel ging es in den letzten Tagen entlang.
In den letzten Tagen wurden wir wieder mit sehr gutem Wetter belohnt. Obwohl es immer heißt, dass es auf der Südinsel am kältesten sei, haben wir wirklich verdrehte Welt, denn die Nordinsel war immer um einiges kälter als die Südinsel. Als erstes fuhren wir Richtung Invercargill, wo es anschließend gleich Richtung Bluff ging, was die südlichste Stadt vom Festland der Südinsel ist. Von hier aus haben wir eine schöne Wanderung auf einen kleinen Berg hoch gemacht, um die Küste richtig genießen zu können. Am Strand waren viele Schilder, dass man frei angeln und Austern sammeln dürfte, natürlich nur mit einer beschränkten Anzahl. Da hier im Südpazifik das Wasser um einiges kälter ist, sind auch ganz andere Pflanzen an Land wie auch im Wasser. Wir beobachteten, dass viele Leute es als ihre Freizeitaktivität ansahen, mit 7mm Neoprenanzügen Austern aus dem Wasser zu ertauchen. Da juckte es Sepp schon ein wenig, mal eine richtige Auster fangen zu können. Nach einer Probe mit dem Fuß war dies aber schnell wieder verworfen. Viele Menschen gingen auch mit Harpunen ins Wasser und holten sich anscheinend ihr Abendbrot hinaus. Ist schon toll an so einer Quelle zu leben. Wir glauben, in dem Thüringer Wald würde diesen Menschen einiges fehlen. War sehr interessant das ganze zu beobachten.

Kriminelle Hygiene

Danach mussten wir unbedingt mal wieder Duschen Diesmal war der Plan einfach in ein Hotel hinein zugehen und sich dort duschen zu gehen. Ende vom Lied war, dass wir in einem Hinterhof von einem Haus ankamen, wobei es sich laut unserer App um einen Campingplatz handeln sollte. Zufälligerweise stand die Tür zum Bad offen und wir huschten schnell rein und ergatterten für 2 Minuten warmes Wasser. Mehr haben wir uns nicht getraut, da plötzlich ein Hund anfing laut zu bellen und danach schnell wieder Abfahrt mit Handtuch um der Hüfte 😛 , zum Glück nicht erwischt! Und man möge es uns armen Backpackern verzeihen 😉 . Schön gesäubert und gut gelaunt ging es zum Strand, wo wir einen klasse kostenfreien Platz hatten, mit nur 3 anderen Autos. Momentan geht die Sonne erst gegen 22.30 Uhr unter. Dadurch hatten wir einen absolut tollen Sonnenuntergang mit Feuer am Strand… 😉 . Am zweiten Tag ging es zur Küste, wo ein traumhafter Leuchtturm Nugget Point Lighthouse auf 200 Meter Höhe allein auf dem Berg prangte. Rechts und links konnten wir weit auf das Meer schauen, wo hunderte Robben spielten. Eigentlich wollten wir endlich mal frei lebende Pinguine erhaschen, aber diesmal blieb uns der Anblick noch verwehrt! Danach wollten wir in eine Höhle, die direkt am Meer ist, wo man hunderte Meter hinein gelangen kann, leider war diese geschlossen… Danach ging es zu einem Campingplatz auf einem Bauernhof, der 4$ pro Person verlangte, was wir ausnahmsweise mal verkraften konnten 😉 . Wir konnten schöne Spaziergänge durch einen privaten Sumpf machen, echt gigantisch, wie groß die Grundstücke von manchen Leuten sind. Dann setzten wir uns ans Feld und lauschten den Schafen, die wirklich amüsante Brüller loslassen konnten.

p.s: An alle, die uns schreiben, wir melden uns sicher zurück, wenn wir wieder Empfang haben. In Neuseeland ist so gut wie nie Empfang;-)

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