Von der Brücke zum Kuchenfelsen

Swing Bridge

Am Montag ging es zur größten Swing Bridge von der Südinsel Neuseelands.
Verbunden mit einem schönen Park, der nur über die Swing Bridge erreichbar ist, mit Wegen, die total matschig waren und einem Wasserfall ohne Wasserfall, da der Fluss zu hoch war 😉 , konnten wir uns das ganze mit Eintrittskarten leisten. Erspart haben wir uns das in den vorherigen zwei Nächten. Da waren wir auf Campingplätzen mitten am Meer, wo immer eine Kontrolleur zweimal am Tag mit seinem klapprigen Damenrad vorbei kam und alle zu tote gequatscht hat, währenddessen er auch das Geld für die Nacht eingesammelt hat. Wir waren natürlich immer zufällig am Strand spazieren oder auf dem Klo ein interessantes Gespräch führen, wenn das Fahrrad zu hören war !

Pancake Rocks

Am Dienstag sausten wir Richtung Pancake Rocks weiter, wo am Strand ein wunderschöner Walk entlang der Küste mit den ganzen zerklüfteten Felsen (gestapelt wie Pfannenkuchen) zu sehen war. Einfach faszinierend, wie das Wasser mit einer Gewalt sogar den Boden bewegt, wenn es an den Felsen zerberstet! In Australien und Neuseeland gibt es Informationen, die auch wirklich den Namen Information verdienen, denn hier wird alles für den Touristen gemacht. Da wir nur 3 Tage Zeit hatten, alles zu organisieren, bevor es nach Neuseeland los ging, wollten wir uns heute einen Great Walk (Wanderweg) heraussuchen, wo man ein oder zwei Hütten buchen kann, um zu übernächtigen. Aber da das die bekanntesten Tracks von Neuseeland sind, sind die Hütten alle bis tief in das Jahr 2015 ausgebucht! WAHNSINN! und natürlich auch schade , aber dafür machen wir immer schöne Tageswanderungen und wir haben auch in Deutschland und Umgebung tolle Tracks, die eine genauso schöne Natur bieten 😉 … Auf auf zum nächsten Campingplatz, der in der Nähe vom Franz Josef Gletscher und Fox Gletscher liegt. Hier wird die doch so skurile Natur mit einer Wanderung angeschaut und man fühlt sich irgendwie wie im Urwald, aber auch gleichzeitig wie im Thüringer Wald. Und immer wieder rennen unglaublich anders aussehende Geschöpfe (Keas, Wekas -> Vogelarten) einem über den Weg, welche sehr neugierig sind und unter anderem sogar den Müll neben unserem Zelt und die Schuhe von Sepp gerne ein paar Meter weiter woanders verstecken

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