Nusa Penida

Nusa Penida

Von Lombok verabschiedeten wir uns und fuhren auf die Insel Nusa Penida.
Als wir ankamen, bemerkten wir sofort, dass wir uns hier auf wesentlich andere Straßenverhältnisse als auf Bali gefasst machen mussten. Der Asphalt ist hier zu 20% extrem kaputt oder die Straße noch nicht richtig ausgebaut. Jeder Roller wird deshalb zu einer halben Crossmaschine, egal welches Modell:D wahnsinn was die Roller hier aushalten und teilweise haben diese schon 50.000 Kilometer auf der Uhr!
Den ersten Tag wollten wir zum Tembeling Forest, ein Waldweg in eine Schlucht, wo natural Pools auf uns warten sollten. Der Anfahrtsweg war schon spektakulär genug. Ein Wunder, dass die Reifen unseres Mopeds nicht schlapp gemacht hatten. Laut Google maps waren wir am richtigen Punkt angekommen. Das letzte Stück sollte zu Fuß nicht mehr weit sein. Eine Frau hat uns sogar ihre Hilfe angeboten und zeigte uns den Weg. Jedoch brachen wir die kleine Wanderung in der prallen Mittagshitze vorzeitig ab, da wir nicht genau wussten, nachdem wir bereits 30 Minuten gelaufen sind, wie es um die Krankheit steht! Als wir die Frau fragten, wie weit es denn noch sei, meinte sie jedes mal:“Eine Minute“. Da wir wussten, dass wir auch wieder alles hochmussten, war die Kehrtwende das einzig richtige in diesem Moment. Sepp wurde ja untersagt, sich viel zu bewegen. Deswegen wollten wir uns erst wieder in den nächsten Tagen mehr aktiv betätigen !
Später stellt sich heraus, dass man auch bis ins Tal mit dem Roller hätte fahren können. Es wurde jedoch jedem abgeraten aufgrund der unbefestigten Straße. Sepp hätte den Weg als erfahrener Mopedfahrer aber bestimmt locker gemeistert!

Bekannte Felsformation am Karang Dawa Viewpoint

Nach der Flaute hieß es einen bekannten Spot abzufahren, welcher auf Instagram sehr gehypt wird. Hier an der Klippe ragen extrem hohe Felsen aus dem Meer und es gibt es einen tollen Kontrast zu dem blauen Meer und dazu noch eine schöne Felsformation. Es war wirklich heftig, wie viele Menschen unterwegs waren. Die ganze Insel ist echt ruhig, aber bei so viel Trubel, fühlt man sich gleich wie in einer Großstadt! Egal, schöne Fotos gemacht und weiter. Auf der gegenüberliegenden Seite schauten wir uns den Spot aus der Entfernung an und stellten fest, dass es so schon viel ruhiger war.

Unterkunft

Wir haben jetzt öfter Unterkünfte gebucht, welche weniger als 3 Sterne hatten und wir waren wirklich oft überrascht! Wenn du dir den ganzen Tag mit dem Moped etwas anschaust oder unterwegs bist, ist es wirklich egal, wie die Unterkunft von außen aussieht! Wichtig ist nur Internet, Strom, Wasser (süß) und ein einigermaßen hygienisches Bett! Leider haben wir auch hier ein paar schlechte Herbergen gehabt! Eine hatte nur Salzwasser! Bei den anderen waren mal extrem viele Tierchen! Aber im großen und ganzen hielt es sich alles im Rahmen!

Schnorcheln und relaxen

Die letzten Tage auf Nusa Penida entspannten wir und gingen noch einmal zum bekannten Strand von Crystal Bay. Wir waren aber nicht so begeistert, wie alle immer sagen. Extrem viele Menschen, zu starke Strömung und sehr wenig Platz für die Schnorchler. Durch den hohen Wellengang haben sich viele Menschen am Riff verletzt! Stephie trug eine kleine Schürfwunde davon! Wir relaxten die nächsten Tage manchmal am Strand oder am Pool! Leider kann man nur schnorcheln und schwimmen, wo auch ein Riff ist! An normalen Stränden ist meist so viel Müll im Wasser oder Aufwirbelung durch die Boote, dass man nicht ins Wasser gehen kann. Aber schön sieht es immer aus! Extrem viel laufen kann man sowieso nicht, da es sooo warm über den Tag ist und eine hohe Luftfeuchtigkeit, dass es sich nach gefühlten 10 Metern wie ein Sonnenstich anfühlt, wenn man unterwegs ist! Heute ist auch einmal der Strom für die ganze Insel ausgefallen! Wir haben während er ausfiel Pizza gegessen. Nebenan stand ein Bankautomat, an dem ein Tourist derweil verzweifelte, da wegen des Stromausfall nur die Hälfte seines abgehobenen Geldes rauskam :O Ist schon wirklich lustig, wenn man merkt, dass nicht alles so funktioniert mit der Versorgung!
Die Insel sieht jetzt noch nicht nach 100% Tourismus aus. Wir glauben, dass man die Insel in leider 5 Jahren nicht wiedererkennen wird ! Es war schön, so etwas kennenzulernen. Hier kann auch noch kaum jemand Englisch, einfach lustig!

 

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