Hoch hinaus auf Balis Vulkan

Tempel Pura Ulun Danu Bratan

Zu Beginn des Tages fuhren wir zwei Seen an. Der erste war der Kratersee Danau Tamblingan, vor welchem sich ein schöner Tempel befand. Ein paar Aussichtspunkte zu den Seen durften natürlich auch nicht fehlen. Beim sehr bekannten Wassertempel am Bratansee, dessen Wasser als heilig gilt, wimmelte es nur so von Touristen. Hier wollten wir nur so schnell wie möglich wieder weg!

Die Vulkane von Bali

Wir fuhren weiter ins Herz von Bali, wo drei große Berge bzw. auch (erloschene) Vulkane stehen. Der Mount Batur ist momentan nicht sehr aktiv, welchen wir am nächsten Tag besteigen wollen! Aber Erderruptionen soll es ab und zu geben. Das letzte mal hat er 1928 Lava austreten lassen, welches Feld man bis heute mit dem schwarzen Magmagestein nicht übersehen kann! Nachmittag kamen wir in unserer Unterkunft an und stellten uns auf eine kurze Nacht ein. Jetzt hieß es, noch einmal herunter zukommen, da wir am Early Morning Walk teilnehmen wollten. Das heißt, 3 Uhr aufstehen, frühstücken und loswandern. Aber wir wussten noch nicht, dass wir keinen richtigen Schlaf bekommen sollten, da uns eine kleine Horrornacht in der Unterkunft bevorstand!

Heiße Quellen

Besonders bekannt ist der Ort für seine heißen Quellen. Diese kommen natürlich in der Nähe von einem Vulkan hoch und sind wirklich sehr sehr heiß. Beim ersten Eintauchen in die Quellen haben wir uns richtig den Pelz verbrannt, aber gewöhnten uns schnell daran! Die Einwohner in Bali sind extrem nett und aufmerksam und die junge Generation möchte viel Englisch lernen. Somit unterhalten wir uns wirklich tagtäglich mit den Einwohnern über die Sachen, die bei uns auch so im Alltag passieren. Interessant finden wir hier besonders Bildung, Beruf und die allgemeine Kultur und wie jeder zu seiner Familie steht! Aber das würde jetzt hier den Rahmen sprengen! Und so verbrachten wir mit vielen Gesprächen den Abend in den heißen Quellen! Wunderschön sagen wir euch!

Horrornacht

Zurück im Hostel angekommen, gingen wir fix ins Bett! Nach 1 Stunde Schlaf riss uns ein unheimliches Geräusch aus dem Schlaf. Wir waren sowieso schon ein wenig angeekelt, da wir einen Käfer im Bett hatten und eine Kakerlake vorher über den Boden gekrabbelt ist! Jetzt kam noch dieses unheimliche Geräusch hinzu! Wir schliefen wieder ein. Jetzt kam alle 20 Minuten das Geräusch und wir hatten richtige Ekelanfälle. Es hörte sich an, als ob sich ein Tier durch ein Rohr zwengt und durch eine Verkleidung in unser Zimmer gelangen möchte! Das Geräusch war so eklig, dass wir die ganze Nacht, die sowieso kurz war, nicht richtig schlafen konnten! Am Morgen um 3 Uhr stellte Sepp fest, dass ein elektronischer Raumbesprüher dieses Geräusch verursachte! Einfach lustig

Der Vulkan Mount Batur

Jetzt ging die Wanderung los! 1717 Höhenmeter in unter zwei Stunden! Wir haben am Vorabend schon einen Deutschen namens Sergej kennengelernt, der sich mit uns auf einer Wellenlänge befand und wir beschlossen, heute zusammen den Vulkan zu besteigen. Es ging los. Fast jeder bekam eine Lampe und wir wanderten von unserer Unterkunft los. Wir hatten viele Gespräche, aber wanderten sehr zügig mit unserem weiblichen Guide den Vulkan hoch. Wir hatten keine Referenzen, wie weit es noch war, nur die Lichter zum Berg haben wir gesehen. Es wanderten bestimmt 200 Leute hoch, aber es verteilte sich, sodass es uns nicht zu extrem beengt vorkam! Überall wimmelte es auch nur so von Mopeds. Wer nämlich faul bzw. erschöpft war, konnte sich sogar mit einem hochfahren lassen. Wir nahmen diesen Service natürlich nicht in Anspruch! Langsam oben angekommen und absolut durchgeschwitzt sollte die Belastung sich belohnen! Ein minimaler Lichtspalt eröffnete uns einen Einblick in eine ganz andere Welt! Da versteht man gleich, warum Menschen die Berge rauf wandern, da die Belohnung da oben unbeschreiblich ist! Die Stimmung war auch grandios! Selbst Fotos und Videos können sowas nicht ganz wiedergeben!

Abstieg

Der Abstieg begann, nachdem wir uns ausgiebig das spektakuläre Spiel der Sonne angesehen hatten, was eigentlich für uns Menschen jeden Tag normal erscheint und trotzdem an diesem Punkt unreal! Wir wanderten auf der anderen Seite des Berges herab und schauten dabei immer in das Loch des Vulkans, wie winzig wir doch sind , und teilweise an sehr engen Pässen, wo das Herz schneller pulsiert, da es rechts und links ohne Absperrung 300 Meter runter geht! Besonders interessant waren die heißen Dämpfe, die nach Schwefel rochen und einem verdeutlichen, wie nah das Magma sein musste! Und natürlich die Tiere, Hunde und Affen, welche wussten, dass es hier oben etwas abzugreifen gab! Der Abstieg ging schnell und die warmen Temperaturen kamen wieder schneller als gedacht!

Luxus

Nach der Vulkantour gönnten wir uns mal ein Hotel was ein wenig mehr kostete. Hier sieht man die typischen Sachen wie einen Pool, der in den Dschungel übergeht, ein wirklicher eyecatcher! Tatsächlich machten wir noch was an dem Tag und wir fuhren mit dem Moped zusammen zu einer Straße, die voll überwachsen war mit Bambus und zu einem traditionellen Dorf, dem Penglipuran Village! Danach reichte es aber, und wir genossen die Freiheit, mit einem Moped durch die Gegend zu sausen und alles anzuschauen und natürlich auch den den Hammer Infinitypool! Grüße ins kalte Deutschland

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