Karijini Nationalpark

 

Tom Price

Viele Kilometer wurden zum Karijini Nationalpark bewältigt und das Klima wie die Landschaft änderten sich wieder sehr! Die Berge heben sich jetzt deutlich vom Boden ab und erreichen eine Höhe bis zu 1000 Metern und mehr. Hier befindet sich auch der zweithöchste Berg Westaustraliens, welcher knapp 1300 m erreicht. Zuerst ging es nach Tom Price, welches wieder eine kleine Stadt direkt vor dem Nationalpark war. Natürlich wird diese Stadt wieder nur von den umliegenden Minen am Leben gehalten. Hier wird hauptsächlich Eisenerz abgebaut, welches auch die wunderschöne rote Landschaft erklärt. Wir informierten uns einmal, wieviel kleine Orte noch vor uns liegen und stellten fest, dass Westaustralien 2,3 Millionen Einwohner birgt, wovon 1,7 in Perth wohnen Das bedeutet, dass auf über tausende km nur 600 000 Einwohner verteilt sind, welches Westaustralien neben dem Outback zu einem der ruhigsten Plätze der Welt macht . Wir trafen wie immer die Holländer, die irgendwie immer dort sind, wo wir auch sind und machten uns einen freien Parkplatz aus, wo wir Feuer machen und gemütlich schlafen konnten. Aber leider verfuhren wir uns… Wir fuhren falsch ab und mussten deswegen 40 Kilometer über roten Sand fahren. Leider ist die Dichtung von unserem Volker nicht mehr die beste an der Seitentür und wir haben vergessen, eine Decke über den Schlitz zu legen. Dadurch hatten wir gefühlt 5 kg Sand fein verteilt in allen Sachen und fuhren frustriert zum Campingplatz in der Stadt, um das Auto am darauf folgenden Tag 4 Stunden zu reinigen, nie wieder ein undichtes Auto :-\ !

Karijini Nationalpark

Aber nach dem Reinigen ging es sauber in den Nationalpark, welchen wir uns ausgiebig anschauten. Was wirklich ein Highlight ist, dass hier durch den eisernen Stein, der so rot wie Ziegelsteine aussieht, sehr klares Wasser gefiltert wird und man Quellen und Flussläufe in riesigen Schluchten hat. Diese laden natürlich sehr ein, bei Temperaturen, die jenseits von gut und böse sind. Im Sommer sind das hier mit die heißesten Gegenden, die im Schatten sogar knapp 50 Grad erreichen! Nachdem wir viel gebadet und gewandert sind und natürlich den herrlichen Kontrast zwischen Stein und Wasser beobachtet haben, ging es zum letzten Pool nochmal schwimmen und wen trafen wir, dort die Holländer 😛 . Jetzt fuhren wir gemeinsam Richtung nächsten Campingplatz, der eine wunderschöne Panoramaaussicht auf die roten Berge bot. Dort tranken wir zusammen mal ein Bier und versuchten uns alle mal mit dem Gitarrespielen, was richtiges Reisefeeling aufkommen ließ! Wieder ein tolles Erlebnis!

 

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