Diamond Tree & Bunbury

 

Pemberton & Gloucester Tree & Diamond Tree

Früh am Morgen im abgebrannten Wald standen wir auf und schauten uns einen kleinen Teil vom Nationalpark in der Stadt Pemberton an. Eigentlich ist der Nationalpark ziemlich einfach zu beschreiben, viele viele Bäume Highlight war der sogenannte Gloucester Tree. Hier handelt es sich um einen von einer kleinen Zahl an Bäumen, die im Jahr 1930-1940 geköpft wurden, um eine Aussichtsplattform zu errichten. Bedingung war, dass sie höher als alle anderen Bäume waren und somit kommen insgesamt über 5 solche Bäume im Nationalpark vor. Zusätzlich wurden Eisenstangen in den Baum hineingeschlagen, wo man über 50 m hochklettern kann! Dies wurde nicht nur wie heute von den abenteuerlichen Touristen genutzt, sondern auch als Warnsignal, wenn sich Feuer im Wald ausbreitete! Wir fuhren in das Gelände hinein und es brannte erst einmal alles um die Bäume herum! Wir runzelten die Stirn und wussten nicht so richtig weiter, ob wir jetzt weiter fahren durften!? Aber 20 Meter weiter war auch schon die Kontrolle, um Geld für den Park abzunehmen, was bei uns nicht der Fall war, denn wir haben eine gesamte Karte für alle Nationalparks in West Australien gekauft und sparen dadurch immens! Was aber wirklich erstaunlich war, dass sich der Kontrolleur überhaupt nicht stören ließ, als es 4 Meter neben ihm und am Kontrollhäuschen bis zu 1 Meter hohe Flammen gab! Deswegen versuchten wir unseren natürlichen Fluchtinstinkt zu unterdrücken und fuhren normal weiter. Jetzt standen wir da, ein über 50 Meter hoher Baum, wo es eine Wendeltreppe nur mit Eisenstangen hinauf zu einer kleinen Aussichtsplattform zu erklimmen galt, wirklich abteuerlich und absolut cool! Oben angekommen machte Sepp schöne Fotos und war zum Schluss heilfroh, wieder unten zu sein, denn die Metallstangen sind auch immer einen ½ Meter voneinander entfernt. Also, wenn man wirklich ausrutscht, könnte man einfach runter fallen, deswegen war auch alles auf eigene Gefahr.

Dolphin Discovery Center in Bunbury

Anschließend ging ein langer Weg wieder zur Küste, wo wir 150 km vor Perth einen Termin gesetzt haben, um Delphine zu sehen. Wir fuhren in Bunbury sofort am selben Tag zum Dolphin Discovery Center direkt am Stadtrand und bezahlten Eintritt. Diese Karte gilt 3 Tage und ist auch wirklich empfehlenswert, denn hier sind alle Volunteers (Freiwillige) und mit ganzem Herzen dabei! Die Delphine sollten hier zu 98% jeden Tag am Strand vorbeischauen und ein oder zwei paar kleine Fische abbekommen, also wirklich absolut freundlich gegenüber der Natur! Jetzt hieß es in der Nähe der Stadt frei campen und am nächsten Tag vor der Öffnungszeit schon am Strand sitzen und auf die Delphine warten. Wir warteten den ganzen Tag und hatten leider kein Glück! Naja egal, wir sind Backpacker und haben uns gesagt, dass wir noch einen Tag länger machen und das machten wir auch! Leider hatten wir wieder kein Glück und die Delphine kamen nicht zum Strand! Wir müssen sagen, dass die Einrichtung in Bunbury trotzdem den Besuch wert war. Die Menschen und die Einrichtung waren so herzlich eingerichtet, dass man einfach dort gewesen sein musste! Wir werden bestimmt noch Glück haben, die Westküste hinauf ein paar Delphine zu sehen! Nach einem Abend und 2 Tagen fuhren wir aber die letzten Kilometer Richtung Perth weiter, wo wir auch in einem Backpacker Hostel einen Parkplatz abbekommen haben. Mitten in der Stadt, echt super und für nur 10$ pro Auto für eine Nacht! Hat aber natürlich auch seinen Haken! Wir sagen nur soviel, ein normaler Mensch würde sofort das Veterinäramt anrufen, würde man die Küche und die Zimmer und die Bäder sehen, eigentlich alles! Was wir nur komisch fanden, dass es nur Franzosen im Hostel gibt und niemand englisch spricht! Wir berichten natürlich bald von Perth!

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