Torndirrup/Denmark-Nationalpark

 

Torndirrup Nationalpark

Früh am Morgen des zweiten Tages ging es gleich zum Torndirrup Nationalpark. Als erstes erreichten wir The Gap, einen 30 Meter tiefen Felseinschnitt in die Klippen! Leider war hier wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ! Egal, gleich weiter zu den Gischt sprühenden Blow Holes, die bei starkem Wellengang Meerwasser aus den Felsen aufsteigen lassen! Leider war diesmal das Wasser sehr ruhig und somit machten wir einen kleinen Spaziergang in die nächste Bucht. Wirklich schön in Westaustralien ist, dass man sich irgendeine Bucht aussuchen kann und wenn es doch störende Menschen gibt, kann man 5 km um die Ecke gehen und schon hat man seinen Paradiesstrand für sich allein. Entlang an unserem Weg flog auf einmal ein mächtiger Adler los, der bestimmt eine Spannweite von über 2½ Metern hatte, wirklich beeindruckend, wie sich ein Raubtier der Lüfte bewegt. Danach stank es extrem und wir fanden eine tote Robbe und ganz viele Köpfe von Fischen, woran sich der Adler begnügt hatte.

Greens Pool & Elephant Rocks

Weiter ging es zum Greens Pool und zu den in der Nähe stehenden Elephant Rocks. Hier schauten wir uns Elefanten aus Stein an. Die mitten am Strand ausgewaschenen Felsformationen hatten wirklich eine erstaunliche Ähnlichkeit mit den Dickhäutern. Was uns aber am meisten anzog, war der Strand mit dem Greens Pool, der war wirklich der Hammer! Nach unserer Meinung das schönste Wasser, was wir bisher gesehen haben. Die Felsen ungefähr 100 Meter weiter draußen schützen die Bucht, die manchmal zwischen einem und acht Meter tief war und wirkte dadurch wie ein Pool! So klares Wasser, dass wir uns sofort hineinschmissen, war trotzdessen ein wenig frisch! So herrlich und so schön, dass wir am liebsten gar nicht mehr weg wollten! Wenn nochmal Australien, dann dieser Strand! Nach 2 Stunden Spaß, Schwimmerei und Schnorcheln, ging es zum Auto, wo unsere Campingdusche genutzt wurde, die angenehm warm durch die Sonne war. Also wir kommen auch gut ohne Unterkünfte klar !

Valley of the Giants

Zu guter letzt statteten wir ein paar Baumriesen einen Besuch im Valley of the Giants ab. Dort zahlten wir einen unserer Meinung etwas zu hohen Eintrittspreis, konnten aber die Bäume auch einmal von unten betrachten. Es ging ähnlich wie auf dem Baumkronenpfad in Deutschland über einen Metallsteg hoch oben in den Baumwipfeln und zum Schluss durften wir auch durch einige Bäume durchlaufen, die wirklich gigantisch groß waren, bis zu 15m betrug ihr Durchmesser. Mittendrin lief uns auch ein Quokka (kleines Känguru) über den Weg. Danach wollten wir zu unserem freien Campingplatz, der dann doch leider ausgelassen werden musste, da hier wieder extremer Waldbrand war. Unser Platz wäre 10 Meter von brennenden Bäumen entfernt gewesen und die Wolke, die durch den Waldbrand entstand, ließ keine richtige Sonne mehr durch. Dadurch war alles ganz orange, da langsam die Sonne unterging. Echt schön, aber auch extrem gefährlich und ein wenig beängstigend! Also 30 km weiter gefahren, wo alle Bäume komplett schwarz waren und kein Tier ein Geräusch mehr von sich gab. Feuer ist schon eine wirklich gefährliche Sache.
Dies war echt einer der erlebnisreichsten und meistverplantesten Tage seit unserer Rundreise..puh, genug erlebt für heute!

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