Kalgoorlie & Wave Rock

 

Kalgoorlie

Endlich wieder strahlende Sonne und nur noch ein paar Kilometer bis nach Norseman, wo in der Information die offizielle Durchquerungsurkunde von der elend langen Wüstenstrecke auf uns wartete. In diesem Ort ging es auch wieder in eine Tankstelle, wo die ganzen Truckfahrer übernachten und staubten eine Dusche ab. Auch wenn gefühlte 100 Spinnen nur 1 Meter entfernt hingen, genossen wir das warme Wasser. Jetzt ging es Richtung Kalgoorlie, eine Stadt mitten im Land von Westaustralien, in der der Goldrausch seinen Höhepunkt erreichte. Wir fuhren wieder endlose Geraden Richtung Stadt, auf denen die Road Trains (Lkw) über 60 Meter lang wurden. Manche haben sogar 3 Wagons voller Geröll hinten dran hängen und überholen trotzdem noch, es wird wirklich immer länger! Endlose Einfahrten zu den Minen später, kam endlich die Stadt! Wir dachten, hier ist nix los! Aber Pusteblume, da, wo noch was aus dem Boden geholt wird, ist der Reichtum der 32 000 Einwohnerstadt richtig zu bemerken, denn sie hat alles, was eine Großstadt auch zu bieten hat. Hier ist auch noch eine riesige Mine, die Super Pit Gold Mine, in der wahrscheinlich noch bis etwa 2021 Gold (jährlich bis 850 000 Unzen) abgebaut wird. Naja Miene ist irgendwie das falsche Wort, eher großes Loch kann man sagen, über 500 Meter tief und unglaublich riesig zeigt sich der Abbau, wenn man einmal davor steht. Die Maschinen, die hunderte Tonnen wiegen, sehen sogar hier winzig aus. Da ist ein Rad schon größer als unser Volker! Wir besuchten auch noch die bekannte Hannan Street, die mitten in der Stadt den Hauptknoten bildete. Hier sind die ersten Häuser zu ersichten, die als erstes gebaut wurden im 18., knapp 19. Jahrhundert. Wir haben wirklich einen entspannten Aufenthalt in der Stadt gehabt, weil auch ein kostenloser Campingplatz mitten im Zentrum war, einfach super!

Wave Rock

Am Tag danach ging es ab Richtung Wave Rock, was nicht wirklich auf dem Weg zum darauf folgenden Ort Esperance lag, aber wir fanden, für diesen Umweg hat es sich gelohnt, eines der bekanntesten Wahrzeichen von Westaustralien zu sehen und die Farben waren wirklich schön. Natürlich wollten wieder die Australier unser Geld, um davor parken zu dürfen. Aber wir fuhren einfach in den Campingplatz hinein und parkten dort, um uns in Ruhe die Steinwelle anzuschauen. Jetzt wurde es schon wieder dunkel und wir fuhren zum nächsten freien Campingplatz, der mitten im nirgendwo war und nur wir ganz alleine mit Kerzen und schönem Licht kochten und zufrieden ins Bett schlüpften. Am letzten Tag fuhren wir nach Esperance, wo Traumstrände und ein Nationalpark auf uns warten. Hier wollen wir uns mal den Luxus nach langer Zeit wieder gönnen und uns in einen Campingplatz einquartieren…Mal einfach an den Strand, wo auch immer mal Delfine zu sichten sind und leider aber wahr, die australische Steuererklärung durcharbeiten , da wir viele Steuern gezahlt haben, die wir wieder zurückbekommen möchten. Um den Abend jedoch noch einmal kostenlos in der Nähe zu übernächtigen, fuhren wir zu einer Farm, in der wir zwischen 6000 Olivenbäumen unser Auto abstellen durften. Die nette Besitzerin erzählte uns auch noch, wie man hier Olivenöl herstellt Jetzt wissen wir bescheid Und dass wir nie wieder zwischen so vielen Sträuchern campen werden! Wir waren so froh, unser Moskitonetz zu besitzen. Trotzdem sind über 20 Mücken und Fliegen in unser Auto gekommen!!!

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