Grampians Nationalpark

Grenzkontrolle

Europäisches Wetter im Süden von Australien.

Am ersten Tag haben wir die letzte halbe Strecke aus dem Grampians Nationalpark Richtung Mount Gambier bewältigt. Wir haben auch die Grenze von Victoria überschritten und sind somit in South Australia gelandet, wo wir uns eigentlich auch einer allgemeinen Fruchtkontrolle hätten unterziehen müssen. Diese wird durchgeführt, um keine Obstfliegen von einem Staat in den anderen zu transportieren. 5 km vor der Grenze hieß es noch einmal im Akkord Äpfel essen, die früh um 7 eigentlich noch keinen richtigen Platz im Magen hatten. Wer Früchte mit über die Grenze bringt, muss ziemlich hohe Strafen zahlen und da nicht Feiertag war, wollten wir es nicht übertreiben (erinnert euch: doppelte Preise bei Strafen am Feiertag) Über die Grenze gefahren und es ist keine Kontrolle gewesen…Vielleicht lag es an der kalten Jahreszeit, wer weiß… Unterwegs liefen uns sogar 2 Strauße über die Fahrbahn. Diese sind nochmal lebend davon gekommen, im Gegensatz zu den zig Kängurus…

Mt. Gambier

Angekommen in Mt. Gambier, wollten wir uns das Sinkhole (riesiges Loch) anschauen, mitten in der Stadt und einen extrem blauen See am Rande. Aber Pusteblume, das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Unglaublich doller Regen trieb uns dazu, uns im Volker einzumummeln und uns den ganzen Tag Schutz in ihm zu suchen. Aber auf dem darauf folgenden Tag ging es gleich zu den oben genannten Sehenswürdigkeiten weiter, welche vielleicht noch einen Tick schöner gewesen wären, hätte die Sonne geschienen. Aber nicht schlimm, es ging gleich weiter Richtung Höhlen in Naracoorte, was circa 180 km weiter weg lag. Hier sahen wir uns die Tiere an, die vor 50.000 Jahren in Australien rumgkrabbelten. Nur so viel, früher waren die auch nicht ungefährlich 😉 . Nach unserer Rundbesichtigung ging es weiter zum Campingplatz.

Südaustralien

Die Landschaft hat sich in Südaustralien schon ein wenig geändert. Am Anfang war die Landschaft sehr viel geprägt von Nadelbäumen, die in großem Stil für Australien abgesägt und wieder eingepflanzt werden, weswegen hier auch unendlich viele Trucks mit Holz herumfahren. Nach einiger Zeit haben die Bäume nachgelassen und es sind riesen große Farmen nur mit Wein zum Vorschein gekommen, welche auch zum Wahrzeichen von South Australia gehören. Kurz vor unserem Campingplatz tankten wir nochmal schnell, da der Sprit dort sehr günstig war und siehe da, es gab dort sogar eine kostenlose Dusche für uns beide. Wer hätte das gedacht und vorallem mitten im Nirgendwo. Am darauf folgenden Tag war Hauptziel Adelaide, was die Hauptstadt von South Australia ist. Gefahren wurde über ein kleines Städtchen namens Hahndorf, was die älteste Stadt, die von Deutschen gegründet wurde, in Australien ist. Hier gab es alles was das Deutsche Herz begehrt, von Jogorette bis zum Almdudler alles dabei Leider wurde hier das 5fache zum sonst normalen Preis in Deutschland angeboten, was uns nicht gerade in Shoppinglaune versetzte. Sepp holte sich eine richtig leckere Knacker und war des Lebens wieder glücklich und Stephie bekam ein paar leckere Brötchen. Jetzt ging es weiter nach Adelaide, wo wir eigentlich nur ein schönes Foto von oben machten, denn Städte wollten wir nicht mehr so viel erkunden. Adelaide ist aber eine wirklich schicke Stadt, nicht zu groß und direkt am wunderschönen blauen Meer, so wie man es in Australien gewohnt ist. Wir machen jetzt weiter in den Finders Rangers Nationalpark und melden uns natürlich immer. Jetzt dauert es immer ein wenig länger, bis wir wieder schreiben können, denn ihr dürft nicht vergessen, wir fahren jeden Tag mindestens 300 km Wünscht uns weiterhin gute Fahrt.

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