Great Ocean Road

 

Bells Beach & Torquay

Am ersten Tag ging es von Melbourne Richtung Great Ocean Road, wo die längste erbaute Route am Ozean von Australien entlang führt. Als wir an der Route ankamen, ging es erst einmal zum Bells Beach ,wo an diesem Tag ein Surferkontest statt fand. Die Wellen sind hier unglaublich hoch und die Strömung hammerhart! Hier benötigen sogar auch die Profis von Jetskis Hilfe, die sie immer wieder heraus fahren. Unglaublich, wie die Profis die Wellen reiten, auf und ab und dazwischen irre moves! Jetzt waren wir natürlich in Surfstimmung und fuhren weiter nach Torquay, welche auch Hauptstadt der Surfer genannt wird. Hier ist ein Museum übers Surfen, was aber leider bescheiden teuer und ziemlich klein ausfiel, hier verweisen wir auf schöne Surferdokus! Was natürlich ein Muss für Surfer ist, Marken wie Billabong zu erwerben. Hier sind riesige Outlets und Märkte mit allen Marken. Leider waren die Preise teurer als in Deutschland ,was Sepp nämlich genau wusste, auch wenn mehr Auswahl da war.Ohne viel Geld auszugeben ging es weiter zum kostenfreien Campingplatz!

Kängurus auf dem Golfplatz

Am darauf folgenden Tag ging es an der Great Ocean Road weiter. Jetzt entstanden auch immer mehr die bekannten Szenen von endlos leeren Stränden mit einer Straße durchgezogen und das Ganze mit herrlicher Aussicht. In Anglesea, ein eigentlich nur bekannter Ort, aufgrund seiner vielen Kängurus, die dort den Golfplatz bevölkern, staubten wir auch noch ein paar schöne Fotos ab! Danach folgte Lorne, ein Touristenstädtchen, wo viel Getummel vor sich ging. Es war ja auch Feiertag. Wir fuhren zur Information, wo wir uns informieren wollten, ob noch etwas spektakuläres in der Nähe sein würde, fanden jedoch nicht sehr viel vor unserem nächsten Campingplatz. Raus auf den Parkplatz und ein Knöllchen am Auto! Man darf nur eine halbe Stunde vor der Information stehen, so ein Unsinn! Drauf geschaut und erschrocken, 74$!! wegen 20 Minuten drüber! In Australien sind am Feiertag halt alle Strafen doppelt so hoch! Warum auch immer! Wir haben nur mit dem Kopf geschüttelt und schnell weg aus diesem Ort! Schnell war die gute Laune wieder da, als
wir unseren Campingplatz gefunden haben, nah am Strand im Nationalpark, herrlich!

Zwölf Aposteln

So könnte man jeden morgen aufstehen! Auf dem Weg sahen wir ganz viele freilebende Koalas auf den Bäumen, anscheinend ist das Klima perfekt. Wir müssen momentan lange Hosen und Fleece Jacke tragen, ein wenig freuen wir uns schon wieder auf den warmen Westen. Am letzten Tag ging es zu den Zwölf Aposteln, was eigentlich keine zwölf Felsen im Meer sind, sondern viel weniger Natürlich hat es diese über die Zeit weggetragen, aber es war trotzdem ein Erlebnis, sich das gesamte Areal anzuschauen.Wir haben weit über 5 kleine Wege bestaunt, die zu irgenwelchen Stränden an abstrakten Felsfotmationen entlang führten. Wir sahen sogar ein Echidna (ähnlich eines Igels), die werden nicht so oft erspäht. 50 km weiter und schon war die Great Ocean Road schon wieder vorbei! Im großen und ganzen eine wirklich schöne Route, die mit vielen Tieren und schönen Aussichtspunkten ausgestattet war. Zum Schluss fuhren wir zu einem freien Campingplatz am See, welcher leider nicht mehr existiert. Soll oft in Australien vorkommen!

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