Mount Kosciuszko

Snowy Mountains

2 Tage wandern auf Australiens höchsten Bergen.

Am ersten Tag kamen wir gleich in Cooma an, wo ein top Informationscenter war, indem wir uns über den Mt. Kosciuszko Nationalpark Informierten. Wie sollte es sein, natürlich wieder eine Deutsche am Schalter 😉 . Wir fuhren gleich Richtung Nationalpark weiter, denn heute war die größte Route von knapp 20 km auf den höchsten Gipfel von Australien geplant. Nachdem wir im Nationalpark angekommen sind, haben wir am Eingang eine kleine Gebühr von 16$ bezahlt, um eine Plakette zu bekommen, die für 24 Stunden gilt! 2 Stunden durch den Nationalpark gefahren und endlich mal Ruhe und schöne Landschaft, wie man es sich halt vorstellt.

Wandern auf den Mount Kosciuszko

Angekommen am Parkplatz, wo wir circa auf 1300 Höhenmetern starteten, war unser Ziel der Mount Kosciuszko, der 2228 Meter hoch war. Wir benötigten 5½ Stunden hin und zurück. Wir fanden die Strecke nicht besonders aufregend, aber entspannend, um sich auch dabei gemütlich zu unterhalten. Auf dem Gipfel angekommen, waren es bestimmt nur noch 10 Grad und die Sicht war echt schön, wir sahen fast den gesamten Auslauf der Snowy Mountains, die wirklich süß im Vergleich zu den Alpen sind 😉 ! Wir saßen eine halbe Stunde auf dem Gipfel und beobachteten, wie die Raben sich im Wind gleiten und sich manchmal im Sturzflug fallen ließen und dabei ein Geräusch verursachten, was sich wie ein riesiger Drache anhörte, der gerade ein Looping schlug. Auf einmal kreischten alle Raben und wir wussten garnicht, wie uns geschah, als die Raben einen mächtigen Adler verscheuchten… Ein Weißkopfseeadler, Sepp wünschte sich sehr, einmal so ein Tier zu sehen und freute sich wahnsinnig! Leider haben wir kein vernünftiges Foto gemacht, weil alles zu schnell ging und der Moment im Kopf beeindruckender war, als ein Foto wieder geben könne! Jetzt ab zum Abstieg! Am Auto angekommen fuhren wir in ein Tal, wo wir ganz allein campten. Durch den Fluss kühlt es hier jedoch aber unglaublich doll ab in der Nacht! Beim Essen sagten wir uns nur, dass dies Freiheit ist und lächelten in uns hinein 🙂 !

Frost am Morgen

Am nächsten Morgen bitteres erwachen, Minusgrade, die sich in unser unisoliertes Auto reingebrannt haben. Eisblumen am Fenster und Raureif an der Decke im Auto ließen uns mit nicht ganz so guter Laune aufstehen. Der Sonnenaufgang war dagegen ein Traum und wir fuhren nach einem schönen warm gebrühten Kaffee zum nächsten und letzten Track im Nationalpark. Wir liefen uns langsam warm und die Minustemperaturen gingen in mildere Temperaturen über! Dort begegnete uns auch unsere allererste Brown Snake, die giftigste Schlange Australiens. Gut, dass wir lange Hosen trugen . Anschließend ging es 300 km weiter zum nächsten Campingplatz, um morgen Melbourne und somit das Ende der Ostküste zu erreichen!

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.