Hollywood & Halloween in Los Angeles

| Amerika, Joshua Trees, Kalifornien, Los Angeles, Reisen

Stephanie Sepp Hollywood

Die skurrilen Joshua Trees

Der letzte schöne Nationalpark war für uns der Joshua Tree Nationalpark. Hier warteten viele Sandsteinformationen auf uns, einer sah beispielsweise aus wie ein Totenschädel. Natürlich sind auch bei schönem Wetter die Kletterer nicht weit. Hier waren wirklich unheimlich viele unterwegs und wir fanden es schön, die Akrobaten zu beobachten, wie sie die Wände hochkraxelten. Der Nationalpark zeichnet sich aber besonders durch seine skurrilen kakteenähnlichen Liliengewächse aus. Bevor wir uns in Richtung Los Angeles aufmachten, liefen wir noch einen kleinen Rundweg im Cholla Cactus Garden. Im Nachhinein sahen wir ein Schild, auf dem stand, dass es hoch gefährlich sei, diese zu berühren. Sepp berührte nur mit dem Finger einen Stachel und hatte danach einen tauben Finger 😀 Manchmal ist man einfach nur blöde, haben wir uns gedacht! Was wäre nur passiert, wären wir in einen Kaktus hinein gefallen. Nenene ;D

Zurück nach Los Angeles

Am Abend kamen wir in Los Angeles an und hatten eine Unterkunft gebucht auf den Hollywood Hills. Nur leider hatten wir einen Gastgeber, der uns 2 Stunden vorher geschrieben hat, dass wir nicht in die Unterkunft können. Na toll, dies war natürlich in so einer Großstadt doof, da spontanes buchen vom Hotel sehr teuer war. Aber wir hatten Glück und bekamen im Best Western Hotel ein Zimmer, wo wir auch die letzten Tage in Los Angeles sein würden. Hier bekamen wir kostenfreies Frühstück während des gesamten Aufenthaltes, da unser Wlan nicht ging und der Pool repariert wurde.

Walk of Fame

Das Hotel ist ein echter Hammer, da hier 1000e originale Promibilder samt Unterschrift hängen. Man soll hier sogar auch ab und zu einen Promi beim Frühstück beobachten können. Dementsprechend war auch das Frühstück hier! Einfach sehr delikat! Gestärkt ging es zum Walk of Fame, wo die berühmten Sterne der Promis auf uns warteten. Unser Hotel war wirklich nicht mal 10 Minuten zu Fuß davon entfernt. Wir waren auf dem berühmten Platz, wo vor dem Chinese Theatre viele Berühmtheiten ihre Füße und Hände in Beton verewigt hatten. Anschließend gingen wir ins Dolby Theatre, wo normalerweise die Oscars verliehen werden. Von hier aus hatten wir eine schöne Sicht auf das Hollywood Zeichen. Cool ist, dass wirklich jede Ecke hier an Filme erinnert und einem einfach den typisch amerikanischen Stil näher bringt.

Sternwarte von Los Angeles

Nach schönen Stunden in der Stadt ging es zurück zum Hotel, wo wir unser Auto in Empfang nahmen, natürlich gibt es hier einen Parkservice 😉 auch wenn er irgendwie überflüssig war! Ab in Richtung Griffith-Observatorium, von welchem man ganz Los Angeles sehen kann. Einfach nur riesig! Das Observatorium beinhaltet ein Planetarium und einige kleine Ausstellungen. Man kennt es auch aus vielen Filmen und Spielen. Dadurch war es lustig, auch in echt hier lang zu laufen. Da nicht so viel los war, bekamen wir sogar eine Einzelführung für das Teleskop, lustigerweise war das Teleskop von Carl Zeiss Jena!

Hollywood Zeichen

Jetzt wurde es langsam dunkel und wir wollten noch zum berühmten Hollywood Sign, welches, wie wir herausfanden, nicht einfach erreichbar war. Touristen sollen hier nicht in Massen bis ans Zeichen kommen. Man muss laufen und zwar 1½ Stunden bergauf! Wir hatten nicht einmal mehr als 1 Stunde, um bis nach oben zu kommen, da wir keinen Parkplatz gefunden hatten. Da, wo die Promis wohnen, bekommt man halt keine Parkmöglichkeit. Tatsächlich schafften wir es, jedoch völlig verschwitzt, oben auf dem Berg direkt am Zeichen heraus zukommen. Es ist erlaubt diesen Weg zu nutzen, aber jeder muss genau der Ausschilderung folgen und nicht vom Weg abkommen. Denn wer erwischt wird, kann tief in die Tasche greifen! Wir haben uns nur einmal verlaufen 😉 Endlich oben! Eine herrliche Sicht auf ganz Los Angeles und ein wunderschöner Sonnenuntergang! Wir spazierten danach gemütlich den Berg im Dunklen wieder herunter!

Halloween in den Universal Studios Hollywood

Am nächsten Tag ging es in die berühmten Universal Studios von Hollywood. Vormittag war es hier noch super leer. Da konnten wir wirklich alle Attraktionen machen, ohne uns großartig anstellen zu müssen. Wir schauten uns alle Drehorte von bekannten Filmen an mit der berühmten Studio Tour und fuhren kleine Achterbahnen. Schnell waren 8 Stunden Freizeitpark vorbei! Jetzt mussten alle den Park verlassen, nur wir nicht, denn wir hatten zusätzlich die Abendkarte gekauft, um das Halloween Event von den Universal Studios kennenzulernen! Bei den Halloween Horror Nights war der Auftakt richtig krass! Der Park wurde geöffnet und auf die Zuschauer, die jetzt in den Park strömten, rannten maskierte Leichen, Horrorpuppen, Clowns und sonstige Kreaturen mit Kettensäge und mörderischen Werkzeugen zu! Alles echte Menschen, halt nur verkleidet! Es gab viele Besucher, die es mental nicht aushielten und schrien und weinten. Man ging Station für Station ab, um unterschiedliche Dinge kennenzulernen! Es war extrem! Wir stellten uns in Schlangen mit weiteren hunderten Menschen an, um durch gruselige Gebäude zu laufen und erschreckt zu werden! Nach 3 bis 4 Stunden mussten wir Schluss machen. Seppis Kreislauf war erschöpft und das Herz hüpfte mit jedem neuen erschrecken auf und ab! Zurück in der U-Bahn wurde es uns auch ganz gruselig! Ziemlich unheimlich, wenn alle in der Bahn weiße Masken haben, nur dasitzen und einen beobachten!

Letzter Tag in Los Angeles

Am vorletzten Tag verbrachten wir noch einen schönen Tag am Venice Beach. Wir schauten uns noch einmal alles an und machten schöne Fotos, da unsere Originalbilder ja leider geklaut wurden. Muscle Beach,… Freizeitpark und die gesamte Promenade könnte man sich echt jeden Tag geben, hier ist immer etwas los. Beim Sonnenuntergang am Pier schauten wir zurück auf unsere wunderschöne Reise! Und ja, Amerika ist einfach toll! Am Abend gaben wir schweren Herzens unser Auto ab und fuhren zum Motel nahe des Flughafens. Wie immer wollte uns der Taxifahrer verarschen, indem er uns einfach einen Pauschalpreis nannte. Man muss immer nur nach der Quittung fragen und mit Karte zahlen und ja Sie besitzen ein Kartengerät, auch wenn diese das Gegenteil behaupten. Und dann kotzen die richtig ab. Das letzte Motel war etwas gewöhnungsbedürftig, da die Flugzeuge nur ca. 100 Meter über dem Hotel vorbeiflogen. Am nächsten Tag ging es zurück nach Deutschland!

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