Südafrika

Südafrika

Unser nächstes Abenteuer sollte bestritten werden, das Ziel: Südafrika.
Mit seiner geballten Natur und reich an Leben, freuen wir uns unheimlich auf die Big 5 (Elefant, Löwe, Büffel, Nashorn und Leopard) und natürlich auf die ganzen anderen Lebewesen. Gespannt sind wir auf die Landschaft, wie sie sich in die heutige Zeit zwischen Mensch und Natur einfügt.

Die Tour von Johannesburg nach Kapstadt

Der Plan ist einfach, wir schnappen uns ein einfaches, aber geländefähiges Fahrzeug und erkunden Südafrika mit seinen unzähligen Nationalparks, wo wir versuchen im Zelt zu schlafen, aber auch teils in Unterkünften. Stephie hat 23 Tage geplant, sicher sportlich, aber was soll man machen, wenn man nicht wie in Australien Monate Zeit hat. Wir haben aber eigentlich alle schönen Dinge, die wir auch in Südafrika anschauen wollten, dabei. Gestartet wird in Johannesburg und die Strecke soll nach Kapstadt führen.

Urlaubsstart

Am Samstag ging es los. Unser Flieger startet in Frankfurt und da wir einen etwas günstigeren Flug schon lange Zeit vorher gebucht hatten, wurde noch ein Zwischenstopp in Belgrad gemacht. Es war Höllenwetter in Belgrad, Wind und Nebel und Regen und Gewitter. Der Pilot hatte gefühlt 10 Meter Sicht beim Landen, dementsprechend holprig war auch die Landung. Sepp war wieder froh, als er am Boden war, aber zum Glück nur ein kurzer Aufenthalt und gleich rein in den nächsten Flieger, ab nach Johannesburg.

Johannesburg

Nach der Ankunft dauerte es leider eine Ewigkeit im Zoll durchzukommen, weil wirklich alle total lahm arbeiten und gefühlt keine Lust haben. Danach wollten uns Leute das Gepäck abnehmen und wir sagten immer wieder nein, aber da wurden die Träger aufdringlich. Ja, da muss man ordentlich „NO“ sagen und die lassen einen in Ruhe, also keine Schwäche zeigen. Interessant war auch, dass eine Gruppe von 5 Leuten vorgelassen wurde, alles Leute mit Gewehren. Die haben sich auch wie Könige benommen. Wahrscheinlich Touristen, die viel zahlen um Tiere zu schießen. Da könnten wir kotzen, wenn wir nur an so etwas denken. Anschließend ging es zum Mietautoverleih. Dies war uns wichtig, da es schon spät am Abend war, denn während unserer Urlaubsrecherchen haben wir gelesen, dass man in Johannesburg nicht mehr am Abend Unterwegs sein sollte, da dies eine der kriminellsten Städte auf der Welt sein soll. Unser Auto ist ein Nissan, der definitiv für Gelände geeignet ist. Das eigentliche Auto war auch ein Nissan, der jedoch einen platten Reifen hatte. Zum Glück gab es für uns noch nach einigen Diskussionen Ersatz Noch am Flughafen haben wir uns eine Sim-Karte für ein Handy geholt um auch mobiles Internet zu haben. Und los ging es mit dem Linksverkehr. Wir mussten uns erst einmal wieder daran gewöhnen und schnell fällt auf, dass es hier nachts kalt wird, gefühlte 0 Grad und kein Mensch auf der Straße. Hier riecht es überall süßlich, jedes Grundstück ist mit 3 Meter Zäunen umzäunt, nicht ohne Grund! Ankunft im Hotel/Motel oder so etwas in der Art 😛
Vorher sind wir noch in eine Straße auf der falschen Fahrspur abgebogen, zack rein in den Gegenverkehr und wieder wach 😀 ! Die Herberge hat gereicht um mal endlich den ganzen Flug Stress hinter sich zu lassen.

von Johannesburg nach Sabie

Früh am Morgen ging es los, erst einmal einkaufen in Johannesburg, der Plan für mindestens 2 Wochen einkaufen um fast nur mit Zelt und Kocher zu leben, da Essen gehen in den Nationalparks fast immer zu teuer wäre! Im Supermarkt wird man als Weißhäutiger schon irgendwie mehr angeschaut, als wir in Deutschland Schwarzhäutige Menschen anschauen. Die sind hier aber auch alle so dunkel von der Hautfarbe, dass man die Menschen nachts kaum sieht! Wir hatten schon irgendwie ein wenig Angst um alle Kameras und Equipment im Auto, wenn dich irgendwie ständig Leute beobachten und herumlungern.

Raus aus Johannesburg

Jetzt ging es los 400 km durchfahren nach Sabie, wo wir endlich mal die Landschaft kennenlernen durften, alles sehr trocken und fast nur Savannengras. Die Autos/ Landstraßen sind der Hammer. Manchmal mitten in der Straße ein riesen Loch, wo bestimmt die Federgabel hin wäre, wenn man direkt hinein fährt. Man muss immer über 20 km/h schneller fahren, sonst überholt ein ein LKW, da diese hier genauso schnell fahren wie Autos. Das war echt ein langer Tag im Auto und ständig komische Situationen im Straßenverkehr und auf der Straße viele laufende Menschen. Endlich in leichter Abenddämmerung im Camp angekommen, wo wir zelten wollen. Irgendwie ist es nicht ratsam nachts auf den Straßen unterwegs zu sein. Ständig rennen Leute über die Straße und man hat immer ein mulmiges Gefühl. Im umzäunten Campingbereich fühlte man sich schon viel besser! Brrrrr, arschkalt wurde es in der Nacht, unter 2 Grad und deswegen machten wir uns schöne Süppchen und einen Wein auf um den ersten nicht so abenteuerlichen Tag ausklingen zu lassen.

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